Fragen – Antworten – FAQ

1Was muss ich während des Trainings tun?
Einzig wichtiger Punkt ist eine möglichst gute (aufrechte und tendenziell korrigierende) Haltung während des Trainings. Da EMA-Training ein sehr effektives Muskeltraining ist, führt es sehr schnell zu Ergebnissen. Wenn man sein Training nun immer in schlechter, gebeugter Haltung absolviert, dann zieht das nach sich, dass man diese schlechte Haltung so zu sagen muskulär fixiert. Trainiert man stets in bewusster Aufrichtung, dann erreicht man das Gegenteil und die Haltung wird schnell deutlich verbessert.
2Kann jeder EMA-Training betreiben?
Erst einmal kann jeder der sportgesund ist EMA-Training betreiben. Wer nicht sportgesund ist kann EMA-Training auch nutzen, allerdings sollte er/sie das nur unter Anleitung einer Person tun die dafür ausgebildet ist.
3Kann der Strom mein Herz schädigen?
Nein. Der genutzte Storm ist so schwach und von seiner Beschaffenheit so aufgebaut, dass das Herz davon nicht beeinflusst wird. Hinzu kommt, dass das Herz durch den Herzbeutel isoliert wird gegen derartige Einflüsse. Der Strom wirkt auf Skelettmuskeln, nicht auf Organmuskulatur und auch nicht auf die Muskeln des Herzens.
4Können die elektrischen Impulse mein Nervensystem schädigen?
Der größte Teil der Funktionen im menschlichen Körper wird durch elektrische Impulse gesteuert bzw. überhaupt erst ermöglicht. EMA greift dieses Wirkprinzip nur auf uns nutzt es für Training. Das Nervensystem profitiert von dieser Entlastung.
5Das Training liegt ein paar Stunden zurück, aber in meinen Muskeln kribbelt es immer noch, was soll ich tun?
Der Strom des EMA-Training ist eine Mittelfrequenz die dafür bekannt ist dass sie Gewebeaktivierend wirkt. Dies wird über eine sog. Dauerdepolarisation an den Zellmembranen ausgelöst und sorgt dafür, dass der Stoffwechsel aller durchströmten Zellen optimiert wird. Dieser Effekt ist nicht mit Ende des Trainings auch beendet, sondern bleibt darüber hinaus noch eine Weile erhalten. Dies macht sich dann bei manchen Menschen durch ein deutliches Kribbeln im Gewebe bemerkbar.
6Warum ist das Gefühl im Beckenboden so unangenehm? Wie kann ich besser trainieren?
Je schlechter der Beckenboden trainiert ist, desto stärker ist das Training dort zu spüren. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis das unangenehme Gefühl verschwindet. Man kann aber versuchen durch unterschiedliche Beistellungen das Gefühl zu beeinflussen. Wenn gar nicht auszuhalten, dann kann man den Gesäß-Ausgang am Beginn des Trainings auf Null drehen und erst nach 5 Minuten dazu nehmen. Meist ist das unangenehme Gefühl im Beckenboden dann von alleine minimiert.
7Was ist der Index? Und welchen sollte ich erreichen?

Der Index ist eine Zahl die die Trainingsintensität möglichst objektiv darstellt. Das heißt, es werden die im Körper fließenden mA aus allen 6 Kanälen zusammengerechnet und in eine Zahl umgewandelt. Hierbei diente die Zahl 100 als Festlegung eines „sehr intensiven Trainings“. Aber natürlich ist diese Zahl dennoch nicht so absolut zu sehen wie etwa die Gewichtangabe einer Hantel. Z.B. spielen hier die eingestellten Stromparameter eine sehr große Rolle bzw. auch der Hautwiderstand und überhaupt die Widerstände im Gewebe – und auch die Pufferzonen (Fett z.B.). Wer etwa mit Unterziehkleidung trainiert kann rund 20% des Index abziehen – im Vergleich zu einem Training bei dem der Trainierende den Anzug direkt auf der Haut trägt.

Für ein Training ohne Unterziehkleidung gilt als Orientierungshilfe:

  • Ausdauertraining Index 60 bis 75
  • Kraftausdauer    75 bis 95
  • Hypertrophie 90 bis 110
  • Krafttraining    ab 100

Aber bitte berücksichtigen, dass das nur Richtwerte sind. Dies kann individuell stark abweichen.

8Durch welche Aktivitäten kann ich mein EMA Training ergänzen?
Ausdauertraining eignet sich als sehr gute Ergänzung und auch alle Sportarten die einen hohen koordinativen Anteil haben.
9Ich trainiere schon lange - Wie kann ich mein Training aktiver und interessanter gestalten?
BIXPACK-Training ist keine Spielsportart. Daher ist es auch nicht so Facettenreich. Dennoch kann man durch unterschiedliche Bewegungsabläufe, Hilfsmittel und unterschiedliche Trainingsgestaltung über den Storm das Training abwechslungsreich und kurzweilig gestalten.
10Ich trainiere schon lange am EMS Geräten, warum soll EMA-Training besser sein?
Wir arbeiten mit dem ersten Gerät, das die modulierte Mittelfrequenz nutz um Muskeln zu trainieren. (EMA) Diese Stromform wurde schon in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts von Prof. Senn als jener Storm bezeichnet, der „quasi-physiologisch“ arbeitet.
11Ich wurde vor kurzem operiert. Was soll ich in Bezug auf die Narben und Schmerzen beachten?
Die Narbe sollte selbstverständlich geheilt sein und der Arzt sollte Ihnen ein sportliches Training erlaubt haben.
12Was ist die Altersgrenze beim EMA Training?
Nach oben gibt es keine Grenze. Nur zum Wiederbeleben eignet es sich nicht… :)
13Ab welchem Lebensjahr kann man BIXPACK-Training betreiben?
In dieser Hinsicht haben sich die Meinungen der Fachleute in den letzten Jahres sehr geändert. Früher sagte man, Muskelaufbau sollte man erst ab frühestens 14 Jahren betreiben. Das sieht man heute anders. Grundsätzlich kann man aber sagen, dass BIXPACK-Training für jeden geeignet ist für den auch andere Sportarten oder Trainingsformen geeignet sind. Das Alter spielt hier nur eine untergeordnete Rolle. Allerdings ist EMA-Training ein sehr zweckorientiertes Training und für Kinder eignen sich spielerische Sportarten sicherlich wesentlich mehr.
14Hat EMA-Training Nebenwirkungen? Ist es gefährlich?
Intensives Training ist nur für Menschen gefährlich die nicht sportgesund sind bzw. deren Gesundheitszustand ein intensives Training nicht erlaubt. EMA-Training ist nicht gefährlicher und nicht ungefährlicher als jedes herkömmliche Muskeltraining auch. Es ist nur schonender und daher auch für Rehatraining geeignet, aber vom EMA-Traing geht keine Gefahr aus.

1Kann man mit EMA-Training Bodybuilding betreiben?
In einem gewissen Rahmen sicherlich. Im Extrem-Bodybuilding wird man um die Nutzung von Gewichten und Eisen wahrscheinlich nicht herum kommen. Aber wirklich wissen tut man das nicht, weil es noch niemand probiert hat.
2Warum ist der Trainingseffekt so viel höher als bei herkömmlichem Krafttraining?
Weil alle Muskeln, auch die in der Tiefe, zeitgleich vom ersten Training an mit nahezu maximaler Intensität belastet werden können. Bei einem herkömmlichen Training mit Gewichten ist das gar nicht möglich, weil man sich erst an die maximalen Gewichte heran arbeiten muss und die Sehen und Gelenke oft aber kein hochintensives Training erlauben. Bei BIXPACK-Training ist die alles kein Problem. Die unsportlichste und unfitteste Person kann hier schon nach kurzer Eingewöhnung hochintensiv und hocheffektiv trainieren. Kann, muss aber nicht. 
3Ab wann sehe ich erste Ergebnisse?
Das kommt auf die Ausgangssituation an. Je untrainierter man ist und je weniger Fett man auf den Rippen hat desto schneller werden die Trainingsauswirkungen auch sichtbar. Spürbar werden sie normalerweise schon nach dem dritten oder vierten Training. 
4Reichen 20 Minuten in der Woche wirklich aus um effektiv meine Ziele zu erreichen?
Das kommt auf die Ziele an.
5Auf was muss ich bei meiner Ernährung achten, wenn ich schneller mehr Muskeln haben möchte?
Ernährung ist ein Thema mit unzähligen Facetten. Grundsätzlich kann man sagen, dass BCAAs und Glutamin Aminosäuren sind die sicherlich für einen Muskelaufbau von besonderer Bedeutung sind. Das heißt aber nicht automatisch, dass bei einer Substitution dieser Substanzen Wunder wahr werden. Erst einmal sollte eine stimmige Basisernährung sicher gestellt sein und erst in zweiter Linie über Substitution nachgedacht werden.
6Ich habe vor kurzem einen Knochenbruch erlitten, darf ich und wie AmpliTraining machen?
EMA-Training kann durchgängig genutzt werden, doch es sollte nur ein fachkundiger Therapeut in den Zeiten der Therapie einsetzen.
7Ich habe bei meiner Sportart einen Muskelfaserriss erlitten, wann darf ich wieder AmpliTraining betreiben?
Durchgängig. Allerdings so lange der Muskelfaserriss noch akut ist sollte an der betroffenen Extremität der AmpliTrain mit therapeutischen Einstellungen genutzt werden und nicht als Training.
8Ist ein Muskelkater ein Zeichen dafür dass ich gut trainiere?
Nein. Ein Muskelkater ist ein Zeichen für Gewebsuntergang. Denn Schmerz ist immer ein Zeichen des Körpers für drohenden Schaden oder bereits eingetretenem Schaden. Starker Muskelkater ist ausschließlich ein Zeichen für eine unphysiologische Belastung bzw. für eine völlige Überlastung – die dann aber sicherlich keine positiven sog. Anabolen Effekte nach sich zieht. Starken Muskelkater sollte man möglichst meiden. Die Trainingsbelastung sollte maximal ein angenehmes tiefes Ziehen in der trainierten Muskulatur nach sich ziehen aber auf keinen Fall Schmerz.
9Wie trainiere ich am effektivsten, wenn ich mehr Muskelmasse aufbauen möchte?
Tendenziell mit hoher Intensität und daher wenig Bewegung (wenn dann nur exzentrische Bewegung). Strom am besten als reine Myomodulation mit sehr langen Impulsen (2 Imp/min) ohne Pause und bei einer geringen Modulationstiefe von 20 bis 40%.

1Reichen 20min Training für eine effektive Gewichtsabnahme aus?
20 Minuten BIXPACK-Training reichen aus um effektiv die Muskeln des Körpers zu trainieren. Das wird einerseits den Grundumsatz steigern und andererseits dazu führen, dass man sich in seinem Körper wohler fühlt. Aber um größere Mengen an Gewicht ab zu bauen und langfristig erfolgreich abzunehmen braucht es in vielen Fällen sicherlich mehr als nur einmal je Woche 20 Minuten Training.
2Stimmt es wirklich das EMA-Training hautstraffend wirkt?

Die gewebeaktivierende Wirkung des EMA-Training ist eine Tatsache, die auf die Aktivierung der Zellmembranen aller durchströmter Gewebe zurück zu führen ist.
3Kann ich, und wenn ja wie kann ich Cellulite mit BIXPACK-Training lindern?
Cellulite ist ein sehr umfangreiches Thema das so einfach nicht zu beantworten ist. Eine schwache Cellulite kann man sicherlich durch das EMA-Training verringern. Je stärker die Cellulite, desto mehr muss man aber die Frage nach den Ursachen stellen. Cellulite ist ein Zeichen für eine Stoffwechselschwäche, gepaart mit einer möglichen Gewebeschwäche. Der Stoffwechsel ist erfahrungsgemäß stark abhängig von der Ernährung. Wenn man also bei starker Cellulite erfolgreich gegensteuern will, dann muss man meist mehr tun als nur auf BIXPACK-Training bauen.
4Ich habe abgenommen, aber jetzt tut sich am Gewicht nichts mehr – was mache ich falsch?
Eventuell muss man das Training einfach anpassen bzw. verändern um dem Körper einen neuen Reize zu setzen. Vielleicht muss man auch einfach an der Stellschraube „Ernährung“ drehen….

5Mein Studio hat keinen Crosstrainer, wie kann ich mein Training trotzdem für Gewichtsreduktion nutzten?
Der Crosstrainer ist nur eine zusätzliche Möglichkeit, aber kein Muss. Das Fettverbrennungsprogramm ist als durchaus effektiv bekannt wenn es um Fettreduktion geht.

 

1Nach nur vier Trainingseinheiten bin ich wieder beschwerdefrei. Wie lange hält dieser Effekt an?
Das kann man nicht voraussagen. Grundsätzlich sollte man, wenn Beschwerden durch Training verschwunden sind, das Training möglichst regelmäßig beibehalten, damit die Beschwerden nicht wieder auftreten.
2Nach wie vielen Trainingseinheiten spüre ich eine Verbesserung?
Das hängt von der Ausgangssituation ab und von der Ursache der Beschwerden. Wir wissen aus aktuellen Studien, dass Rückenschmerzen in 80 bis 85 % aller Fälle durch Muskelschwäche bzw. muskuläre Dysbalancen verursacht werden. Da es sich bei BIXPACK-Training um ein effektives Muskeltraining handelt, wird eine Linderung oft nach der ersten oder wenigen Trainingseinheiten spürbar.
3Ich habe einen Bandscheibenvorfall, darf ich BIXPACK-Training betreiben?
Ja. Allerdings so lange es sich um eine Akutphase handelt sollten Sie nur unter Betreuung eines entsprechend geschulten Therapeuten trainieren.
4Bei welchen Beschwerden hilft der EMA Strom genau?
EMA-Training ist eine hocheffektive Möglichkeit Muskeln zu trainieren. Dabei ist es eine Besonderheit, dass die tief liegenden Muskeln genauso intensiv und damit effektiv trainiert werden wie die oberflächlich liegenden. Die tiefe Muskulatur ist es aber, die für die Stabilität der Gelenke und der Wirbelsäule zuständig ist. Daher kann das Training sehr effektiv helfen, Gelenke und Wirbelsäule zu entlasten und besser zu stabilisieren. Zusätzlich bewirkt die sog. Beta-Dispersion des Stromes eine Zellaktivierung in allen durchströmten Geweben. So können Übersäuerung von verspannten Muskeln sowie Sauerstoffmangel in schmerzhaften Muskelregionen entgegengewirkt werden.

1Ist der AmpliTrain® medizinisch zugelassen?
Ja, der AmpliTrain® hat eine Zulassung als Medizinprodukt. Diese erkennt man an der 4stelligen Ziffer hinter dem CE Zeichen auf dem Typenschild. Diese vierstellige Kennung ist der Code für die Institution bei der zugelassen wurde. In unserem Fall ist das der TÜV Rheinland.
2Welchen Nutzen habe ich als Kunde von der Zulassung des AmpliTrain® als Medizinprodukt?
Ganz einfach: Sicherheit und die Gewähr, dass das Gerät dem höchsten Standard entspricht. Wenn man Strom an den Körper seiner Kunden bringt, dann ist nichts so wichtig wie die Sicherheit, dass das Gerät geprüft und zuverlässig ist. Und genau diese Sicherheit bietet die deutsche Zulassung als Medizinprodukt.

Wir als Unternehmen hätten den AmpliTrain® nicht auf so hohem Niveau entwickeln und bauen müssen, denn für Training und Fitness ist das nicht vorgeschrieben, doch wir wollten in unserem eigenen Interesse und im Interesse aller AmpliTrainier und Anwender den höchsten Ansprüchen gerecht werden und mit der Zulassung als Medizinprodukt zeigen, dass wir großen Wert auf Qualität und Sicherheit legen.

Hinzu kommt, dass keine verantwortungsvoll arbeitende Einrichtung für Physiotherapie, Sportmedizin, Prävention oder Reha mit einem Gerät arbeiten würde, das eine solche Zulassung nicht hat. Und da wir EMS/EMA-Training für die Fachwelt zugänglich machen wollen, erschien uns die Zulassung als Medizinprodukt unerlässlich.

3Warum wird für die AmpliTroden-Anzüge bzw. für die Elektroden des AmpliTrain® Silbergewirk genutzt?
Weil zum heutigen Stand der Technik dieses Material das einzig wirklich taugliche ist, wenn es um großflächige Elektroden und/oder um Elektroden geht, die für den direkten Einsatz am menschlichen Körper gedacht sind. Egal ob unter dem Elektrodenmaterial noch Unterziehkleidung getragen wird oder nicht, müssen die Materialien der Elektroden von höchster Qualität sein, weil es ansonsten zum Beispiel zur Einleitung von Metallen in den Körper kommen könnte, zu Kontaktallergien und vielem mehr.

Man muss natürlich zwischen Metallen und Edelmetalle unterscheiden. Silber ist ein Edelmetall mit ganz besonderen Eigenschaften – auch was die Verträglichkeit angeht. Genau aus diesem Grund wird das Silbergewirk des Herstellers mit dem die AmpliTroden gefertigt werden, unter anderem für Wundverbände eingesetzt. 
Hierzu wollen wir den Hersteller des AmpliTroden-Materials zitieren:

„Silber heilt! Durch seine antibakterielle und fungizide Wirkung ist Silber auch besonders für den medizinischen Bereich interessant. … Insbesondere bei offenen Wunden und Neurodermitis wird der Heilungsprozess beschleunigt – die silberbeschichteten Auflagen verhindern ein Verkleben mit der Wunde. Der Grund: Silber tötet Bakterien ab, fördert dadurch die Wundheilung und beruhigt die Haut. Weltweit führende Hersteller von Wundverbänden nutzen diesen Vorteil bereits aus und setzten unsere versilberte Flächenware in ihren Produkten ein. Um chronische Krankheiten zu lindern, wird Silber auch in Kleidung und Bettwäsche eingearbeitet. Deren Oberfläche ist mit 99% reinem Silber veredelt und wirkt dadurch desinfizierend…“

Wir denken, dass diese Produktbeschreibung ausreichen sollte um deutlich zu machen, wie sicher und hochwertig das von uns genutzte Material ist. Es kommt aus der Medizin und hat die beste denkbare Zertifizierung für ein Textilprodukt. Es ist nach Ökotex-Standard 100 der Produktklasse 1 zugeordnet und das bedeutet, dass man es Babys in den Mund geben darf. Was kann man mehr wollen?

Hinzu kommt, dass wir die Elektroden frei halten von jeglichen Metallen und selbst die Überleitungen zu den Steckern (vergoldet) ist metallfrei realisiert.

All das führt dazu, dass die AmpliTroden ein hochwertiges Produkt auf dem GK-EMS/EMA-Markt sind und nicht nur optimale Stromübertragung sichern (und damit beste Trainingseffektivität) sondern auch durch maximale Qualität bei den Materialien überzeugen.

4Wie stelle ich den AmpliTrain® am besten ein?
Unsere Empfehlung für ein erstes Training bzw. für die Arbeit mit Anfängern:

  • Arme 40%
  • Brust 20%
  • Bauch 20%
  • Rücken 40%
  • Gesäß 0%
  • Beine 85%

Jetzt erst einmal den HI (Regler für Gesamtintensität) aufdrehen bis die Beine wirklich gut arbeiten. An dieser Stelle lassen wir die Intensität am Gesäß auf Null um zu verhindern, dass es gleich vom Start weg zu stark in den Beckenboden zieht. Drehen wir dann das Gesäß dazu – wandert die Intensität immer stärker in den Schritt und zur Schließmuskulatur.

Haben Sie Kunden/in bei dem/der ein Problem im Beckenboden (z.B. Inkontinenz, Hämorrhoiden) vorliegt, dann können Sie natürlich gleich mit dem Gesäß arbeiten, aber für den normalen Anwender ist es anders angenehmer.

Erst wenn die Beine sichtlich und spürbar gut arbeiten, dreht man nun die sog. Anteilsregler der Ausgänge Rücken, Bauch, Brust und Arme hoch.

Wenn jemand Probleme mit der Atmung hat oder sagt, es würde „in den Magen ziehen“, dann direkt reagieren und die Umschaltung zwischen Rücken und Bauch aktivieren! Bevor man nun wieder hoch dreht, muss man natürlich beachten, dass man die beiden Ausgänge dann auch auf gleiche Intensität auf den Anteilsreglern stellt (z.B. beide auf 50%) denn arbeitet es einseitig.

Wenn alle Ausgänge gut eingependelt sind, langsam anfangen auch das Gesäß rein zu drehen. Aber bedenken Sie, dass nun der Strom besonders stark im Beckenboden und somit auch in der Schließmuskulatur und in den Genitalien arbeitet.

Wenn man bei Anfängern dennoch die Gesäß-Muskeln intensiv trainieren will, dann empfiehlt es sich, in den letzten Minuten des Trainings die Beine raus zu drehen und dafür das Gesäß richtig hoch zu drehen. So hat man Beine und Gesäß gut trainiert, lässt dem Anfänger aber Zeit sich an die intensive Trainingswirkung im Beckenboden zu gewöhnen.

Sind alle Ausgänge so eingestellt, dass es ausgewogen und ganzkörperlich arbeitet, dann kann man nur noch über den HI nach und nach hoch drehen. Als Orientierungspunkt empfiehlt sich der Index.